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Montag, 29. März 2010

Workshop-Tag III: Faltung

Abschließend betrachteten wir das statische System der Faltung. Wir entwickelten ein Modul, basierend auf einer simplen Faltung mit sich selbst aussteifenden Dreiecken. Dieses Modul ist flexibel, beliebig oft addierbar und lässt sich sehr platzsparend zusammenklappen.

Somit sind viele verschiedene Nutzungen denkbar, die sich selbst noch transformieren können. Auch verschiedene Maßstäbe sich möglich. So könnte er als Snackbehälter, Prospektständer, Stehtisch oder Sitzgelegenheit Verwendung finden.

Workshop-Tag II: Membran

Am nächsten Tag waren Membranen Thema des Workshops. Diese konnten gut mit Nylonstrumpfhosen dargestellt werden. Diese wurden über eine Unterkonstruktion gespannt, wir durch Holzstäbe darstellten.

Im nächsten Schritt war uns wichtig die Konstruktion ins Innere des Objektes zu legen,
sodass sie von außen verborgen bleibt. Dadurch entstanden einige interessante Objekte.

Um den Objekten unterschiedliche Nutzungen
zuordnen zu können, haben wir mechanische Vorrichtungen, welche die Eigenschaften des verwendeten Materials augenscheinlich veranschaulichen, zum Klappen, Aufspannen,... vorgesehen.

So entstehen denkbare Nutzungen, wie ein abgedunkelter Vorführraum oder eine Projektionsfläche für Public Viewing.

Workshop-Tag I: Pneu

Am ersten Tag des Kunststoff-Workshops beschäftigten wir uns mit Pneus. Hierbei experimentierten wir exemplarisch an Luftballons. Angestrebt war eine Deformation der ursprünglich runden Form des Ballons ohne äußerlich sichtbare Hilfskonstruktionen.
Dies realisierten wir letztlich, indem wir den Ballon im Inneren mit Stricken punktuell zusammenzogen. Die Stricke befestigten wir an kleinen Kugeln, die von außen angebracht, als Fixpunkte für die Stricke dienten. Durch unterschiedliches Verbinden der Fixpunkte untereinander waren wir in der Lage die äußere Form des Pneus zu beeinflussen. Wir experimentierten mit teilweise wahlloser und teilweiser geordneter Anordnung der Fixpunkte und erhielten somit gut variierbare Struktur in der Oberfläche, welche auch die Form des Pneus beeinflussen.
Als Funktion vorstellbar wäre ein skulpturales Kunstobjekt oder auch ergonomisch anpassbare Sitzelemente.

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