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Donnerstag, 17. Juni 2010

Probemodell


In den vergangenen Tagen und Wochen haben wir am Fachbereich Textil- und Ledertechnik in Reichenbach Schweißproben mit dem Ultraschallschweißgerät durchgeführt. Wir haben uns zunächst einfache Formen herausgesucht, die allerdings alle Probleme unseres "movingdeformer" aufweisen (zum Beispiel engen Radien oder die Ausführung der letzten Naht). Wir haben mit verschiedenen Materialien experimentiert. Pe-Folie ließ sich ziemlich gut verschweißen, doch die Nähte sind nicht so sehr beanspruchbar. PVC-Teichfolie (0,5mm) erwieß sich als besser. Die Nähte sind extrem belastbar und die Probeformen sind fast dicht. Die einzigen Problemstellen sind immernoch die Ausführung der letzten Naht, da in diesem Punkt mehr als 2 Folien übereinanderliegen. doch auch dieses Problem ist mit veränderten Einstellungen der Schweißmaschine in den Griff zu kriegen. Wir werden nächste Woche nochmals ein Modell bauen mit PVC-Folie, die faserverstärkt ist, warten aber noch auf Musterstücke. Dieses Material wäre noch belastbarer als PVC-Teichfolie, die sich aber auch als geeignet erwieß.


Dienstag, 25. Mai 2010

Ultraschall-Rollschweißverfahren am Fachbereich

Am Fachbereich für Textil & Ledertechnik der FH-Zwickau wurden zu Testzwecken einige Schweißproben angefertigt. 

Diese erwiesen sich als besonders fest und zugleich auch sehr sauber (siehe Bild). Ebenfalls kann man sagen das die Naht sogar Scherkräften gut entgegenwirkt. Es ist außerdem möglich diverse Rundungen zu fügen um ein 3 dimensionales Objekt zu erstellen. Besonders gut schweißen lassen sich PVC-Folien. 

Mit Unterstützung des Fachbereiches für Textil & Ledertechnik in Reichenbach (Vogtl) wird es uns sicherlich möglich sein unser Projekt umzusetzen.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Modellbau 1:2

Wir haben jetzt eine sehr gute Methode erarbeitet funktionale, leicht umsetzbare Schnittmuster zu erstellen. Somit sind wir jetzt in der Lage unsere 3D Form über einfache 2D Schnittmuster zu realisieren. Hierbei entstehen bandartige Teile, diesen werden logische Klebekanten zugewiesen und es wird eine Schrittfolge der zu klebenden Teile erstellt.

Dieser Bauplan ermöglicht eine übersichtliche, systematische Abarbeitung der einzelnen Schritte, die notwendig sind um das Modell zu erstellen.

Das Modell:

Wir haben uns zu Testzwecken für ein 1:2 Modell entschieden. Diese Mindestgröße ist notwendig um eventuelle Probleme bei der Montage und bei der Ausbildung der Formgenauigkeit heraus zu finden. Hierbei stießen wir auf zwei Problemfälle.

Fall 1: Um die 2D Schnittmuster exakt aneinander zu fügen ist es oft notwendig die Folie bereits beim Kleben in die Form zu bringen die sich später dann automatisch einstellen soll. Daher ist es leicht problematisch die Schnittmuster auf einer ebenen Unterlage zu fügen.

Fall 2: Wie wir bereits bei kleineren Modellen feststellten werden Eindellungen meist nicht richtig ausgebildet. Es folgt meist eine Auswölbung. Um diese Eindellung letztlich doch zu erreichen ist es notwendig Stege einzufügen. Hierbei muss jedoch genau darauf geachtet werden wo diese angebracht werden und mit wie viel Kraft sie belastet werden. Risse oder ungewollte Eindellungen können die Folge sein.

Letztlich haben wir noch eine weitere Aufgabenstellung zu lösen welche eher das Material angeht. Recherchen haben ergeben das sich nur wenige Folien für unser Projekt eignen. Bisher haben wir immer davon Abstand genommen Folien zu verwenden welche sich ohne großen Krafteinfluss dehnen. Wichtig ist auch auf die Knickeigenschaften zu achten. Die Folie sollte nicht zu starr sein das sie reist wenn man sie Knickt aber auch nicht zu weich, da sie das Gewicht eines Menschen tragen soll.

Dienstag, 11. Mai 2010

Schnittmuster

Aus dieser Art von Schnittmustern können wir die folgende Form erstellen.

Es ergeben sich hauptsächlich Streifen oder Kreise, anhand der Beschriftung lassen sich dann die einzelnen Teile zusammen fügen.

Mittwoch, 28. April 2010

Überarbeitung der Form

Durch genauere Überlegungen des Schnittmusters soll nun aus der eher willkürlichen Form ein Volumen entstehen, welches als Sitzgelegenheit geeignet sein könnte. Zum Fügen der einzelnen Membranteile sind wir zum Kleben mit Doppelseitigem Klebeband gekommen. Diese Methode führt zu schöneren und vor allem luftdichteren Nähten.
Entstanden ist jetzt eine Sitzgelegenheit mit Lehne und Sitzfläche.